Galerie

© Galerie im Drübbelken 2016-2018

KUNST MITTEN IM LEBEN



Wer seine Kunst zeigen und dabei die Hemmschwelle von Atelier und Kunstgalerie umgehen will, der ist in der Galerie im Drübbelken genau richtig. Hier spielt die Kunst eben nicht die erste Geige, sondern gibt dem täglichen Stelldichein der Gäste einen ästhetischen Rahmen. Zwischen Pizza und Rotwein, Leberkäs und Weizenbier nimmt sie einen selbstverständlichen Platz im Drübbelken-Alltag ein. Unverstellt und zwangsläufig lebensnah, entfaltet sie ihre Wirkung beiläufig, aber bestimmt, stellt sie sich dem Urteil des selbsternannten Schöngeistes wie dem des miesepetrigen Nörglers gleichermaßen. Nie bleibt sie unkommentiert.

VIEL PLATZ FÜR GROSSES UND KLEINES



Für diesen Alltagstest bietet die Galerie im Drübbelken bei ca. 150 m² Gastrofläche rund 70 m² behängbare Wandfläche. Unter den schönen Gewölbefelder aus der vorletzten Jahrhundertwende finden Formate von bis zu 2 Metern Breite und mehr Platz und ziehen am Abend die Blicke der Passanten auf der Münsterstraße auf sich. Aber auch Kleinformate können wirkungsvoll in Szene gesetzt werden, dicht an dicht oder minimalistisch mit viel Freiraum drumherum. Und wer sich traut, kann auch die eine oder andere Skulptur in die Ecke stellen. Wer genau wissen will, was alles geht und nicht geht, findet hier genaue Aufriss- und Grundrisspläne.

Ausgestellt wird allein, zu zweit oder als Gruppe. Mit 6 bis 9 Wechselausstellungen pro Jahr zählt die Galerie im Drübbelken zu den größten und aktivsten Kunstschauplätzen der Stadt.


DAS DRÜBBELKEN



Kunst an den Wänden gibt es im Drübbelken schon seit seiner Neueröffnung vor über dreißig Jahren. Mitte der Achtzigern hatten Micha Frings und Gerd Nottebrock die für Recklinghausen segensreiche Idee, das vormals gutbürgerliche Traditionslokal in eine alternative Szenegastronomie zu verwandeln. Statt Skat und Korn hieß es nun Backgammon und Bailey's. Vor allem Oberstufenschüler, Studenten, Lehrer, Musiker, Künstler und ein ganzes Tierleben an seltsamen Vögeln stellten die Kundschaft der ersten Stunde. Dazu gab es vor allem Jazz und Blues und etwas, das in den Plattenläden unter World Music rubrizierte. Gläser hat in dieser maturierten Subkultur noch niemand poliert. Dafür wurde immer und überall geraucht: beim Essen, in der Küche, auf dem Klo und hinterm Zapfhahn.

Die Achtziger sind längst passé, doch vieles, wofür das Drüb früh und zuverlässig einstand, bestimmt auch heute noch die Atmosphäre und macht Charme und Charakter dieses Ladens aus. Vor allem der Nichtexklusivitätsanspruch: Hier sitzt der Anwalt neben dem Barfußesoteriker, die BWL-Studentin neben dem Antifa-Aktivisten und der Skat-Opa neben dem spätpubertären Blaumacher. Ein Laissez-faire, das es behutsam zu pflegen und zu verteidigen gilt gegenüber zunehmender Borniertheit. Kunst kann hierbei helfen.


AUSSTELLEN IN DER GALERIE IM DRÜBBELKEN



Die Galerie im Drübbelken zeigt pro Jahr zwischen 6 und 9 Wechselausstellungen von 4 bis 9 Wochen Dauer, sowohl als Einzel- als auch als Gruppenausstellung. Wer mit seinen Sachen einfach mal raus aus dem Atelier oder einen anderen Ausstellungsort ausprobieren willl, der kann sich hier einfach und formlos bewerben. Am besten geschieht dies über eine E-Mail an die unten stehende Kontaktadresse mit folgenden Infos:


  • Angaben zur Person und künstlerischer Werdegang
  • mögliche Ausstellungszeiträume für 2020 oder 2021
  • Fotografien einiger Werke als E-Mail-Anhang oder als Verlinkung, z. B. auf eine eigene Webseite



AUSWAHLKRITERIEN



Ausschlaggebend ist die künstlerisch-gestalterische Qualität und die zu erwartende Resonanz des Drübbelken-Publikums. Stilistisch und thematisch sind wir für alles offen, mit zwei wichtigen Einschränkungen: Die auszustellenden Arbeiten sollten wegen des Restaurantbetriebs (1.) keine ausgesprochen ekelige Sujets zeigen und dürfen (2.) keine pornografischen oder Gewaltdarstellungen bringen, da die Gastronomie mitunter auch von Familien mit Kindern besucht wird. Akt ist in der Regel kein Problem.



KOSTEN



Die Ausstellung der Werke ist für den Künstler kostenlos. Weder für die Ausstellung noch für den Fall des Verkaufs eines Werkes verlangt die Galerie Gebühren oder Provisionen, auch dann nicht, wenn der Kontakt zwischen Käufer und Künstler über den Kurator oder die Mitarbeiter des Drübbelkens zustande kommt. Im Gegenzug verzichtet die Galerie auf eine Versicherung der ausgestellten Werke. Dem Künstler sollte also klar sein, dass er in einer mitunter sehr belebten Gastronomie ausstellt, nicht in einer reinen Kunstgalerie. Allerdings sind in der Galerie im Drübbelken bisher keine nennenswerten Schäden an ausgestellten Kunstwerken entstanden. Zur Absicherung unterzeichnen Künstler und Galerie in jedem Fall einen entsprechenden Vertrag.



PLANUNGSHILFEN



Zur besseren Planung der Hängung können detaillierte Grund-Aufrisse der Gasträume als PDF-Dokumente im Maßstab 1:100 bzw. 1:50 heruntergeladen werden. Natürlich aber empfiehlt sich vor dem Hängetermin immer eine vorherige Besichtigung des Drübbelkens. Für Fragen und Anregungen bei der Ausstellungsplanung stehe ich jederzeit zur Verfügung.



AUSSTELLUNGSVERTRAG



Um allen Seiten das nötige Maß an Klarheit und Sicherheit zu bieten, schließen Galerie und Künstler einen Ausstellungsvertrag ab. Der Vertrag kann individuell überarbeitet und angepasst werden. Unseren Standardvertrag gibt es zur Vorabinformation hier zum Download.



ÖFFENTLICHKEITSARBEIT UND INFORMATION



Die Galerie entwirft und druckt Einladungskarten und/oder Plakate und sorgt für ein angemessene Öffentlichkeitsarbeit. Hinzu kommt die Gestaltung und Anfertigung der Werkinformationen unter den Bildern, es sei denn, es sind aus künstlerischen oder didaktischen Gründen keine gewünscht.

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KURATOR



Christof Belmann-Weinrich, M.A.

Kurator der Galerie im Drübbelken seit Dezember 2016


2017 Kunstvermittlung Skulptur Projekte Münster. Kunstvermittlung Kunsthalle Recklinghausen. 2016 Master of Arts mit Auszeichnung (mit einer Arbeit zu Adolf von Hildebrand, betreut von Prof. Dr. Richard Hoppe-Sailer, RUB). 2014 Bachelor of Arts (mit einer Arbeit zu Édouard Manet, betreut von Dr. Tobias Kämpf, RUB). Seit 2011 Dozent für Kunstgeschichte an der Kunstakademie Wetter/Ruhr. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Klassischen Archäologie, Vor- und frühgeschichtlichen Archäologie und Soziologie an den Universitäten Bonn und Bochum.

KONTAKT


 

Galerie im Drübbelken

Kurator: Christof Belmann-Weinrich

℅ Drübbelken

Münsterstr. 5 · 45657 Recklinghausen

 

E-Mail: belmann@druebbelkengalerie.de

Facebook-Messenger: http://m.me/druebbelkengalerie

Fon: 0152/38785201

 

Oder direkt über das Kontaktformular:

 
 
 
 

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